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Mutterschutzgesetz

Es wird immer schlimmer...

Das neue Mutterschutzgesetz ist in Kraft. Ich kann es immer noch nicht fassen:

Der Mutterschutz stellt deutsche Unternehmen vor neue Herausforderungen. Mit der Novelle des Mutterschutzgesetzes (MuSchG) gehen weitreichende Änderungen einher. Sie erweitert unter anderem nicht nur den Kreis der geschützten Mitarbeiterinnen, sondern auch den der betroffenen Firmen. Die wesentlichen Verschärfungen gelten seit Januar 2018. Das Gesetz nimmt selbst Arbeitgeber in die Pflicht, die aktuell gar keine Frauen beschäftigen. Unternehmen sollten das Thema Mutterschutz dringend auf die Agenda setzen. Bei Verstößen gegen die Vorgaben drohen hohe Bußgelder oder sogar strafrechtliche Konsequenzen.

Das erneuerte MuSchG bringt schwangeren und stillenden Frauen einige Vorteile. Sie profitieren künftig etwa von einem erweiterten Kündigungsschutz und einer verlängerten Schutzfrist nach der Geburt von zwölf statt bisher acht Wochen bei Mehrlings- oder Frühgeburten. Unternehmen hingegen müssen künftig mehr leisten, um die Vorgaben zu erfüllen. Mit der Gesetzesnovelle geht für Firmen ein nicht unerheblicher bürokratischer Mehraufwand einher. Personalverantwortliche sollten frühzeitig den Handlungsbedarf ausloten und erforderliche Maßnahmen einleiten.

Sicherheit am Arbeitsplatz

Ein zentraler Punkt im MuSchG ist das Thema Sicherheit am Arbeitsplatz. Bislang mussten Unternehmen in besonderen Einzelfällen eine individuelle Gefährdungsprüfung vornehmen. Sie waren dazu nur verpflichtet, wenn eine Schwangerschaft bekannt wurde und die betreffende Mitarbeiterin bei der Arbeit einer konkreten Gefährdung ausgesetzt war - durch potenziell schädliche chemische oder biologische Stoffe oder durch physikalische Einwirkungen.

Das neue MuSchG räumt mit dieser Einschränkung auf: Es schreibt für jede Tätigkeit eine allgemeine Gefährdungsprüfung vor und zwar unabhängig davon, ob die Tätigkeit von einer Frau oder einem Mann ausgeübt wird. Jede Firma muss prüfen, ob die Tätigkeit die besonderen Schutzbedürfnisse von werdenden und stillenden Müttern erfüllt. Auch Betriebe ohne eine einzige Mitarbeiterin kommen um diese Pflicht nicht herum. Sobald dem Arbeitgeber eine Schwangerschaft bekannt wird, muss er diese zusammen mit dem Ergebnis der Gefährdungsprüfung für die betreffende Tätigkeit dem Gewerbeaufsichtsamt melden.

Quelle: https://www.channelpartner.de/a/was-firmen-beim-mutterschutz-beachten-muessen,3333496

mfg

ChristianB

Am besten durchlesen und sofort wieder vergessen ;-) Im Ernst - Die haben echt viel zu viel Freizeit unsere "Fachleute"

Nicht zu vergessen sind unsere Mitmenschen die keinem genauen Geschlecht zuzuordnen sind. Bei Stellenausschreibungen muss man ja beteits m/w/d d= Diverses angeben. Evtl braucht man dort auch eine eigene Klassifizierung ;-)

Ich selber habe sogar derzeit eine Auszubildende... und? Die ist intelligent genug sich selber zu informieren. Und ob diese wärend der Ausbildung Schwanger wird soll ein Mathematiker mal lieber ausrechnen.

Wenn es so weiter geht, klebt an jedem Werkzeug/Maschine mindestens fünf Piktogramme mit den Gefahren und haben keine mitdekenden Angestellten mehr!

Ich fremdschäme mich mitlerweile für unsere Verantwortlichen von den Berufsgenossenschaften und Arbeitsschutzämtern!

Das ist doch verrückt! Betriebe die keine Frauen angestellt haben müssen eine Gefährdungsbeurteilung für Schwangere schreiben... und für so einen Mist sind wahrscheinlich Millionen an eine Beraterfirma geflossen!

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